Rezept #24

HYALURON-GEL

Ein Klassiker unter den Wirkstoffen ist die Hyaluronsäure, deshalb haben wir euch bei unserem aktuellen Rezept #24 ein einfach herzustellendes Hyaluron-Gel online gestellt.

 

Aber was ist das Besondere an diesem Wirkstoff und was ist der Unterschied zwischen Hyaluron hoch- und niedermolekular?

 

Die Hyaluronsäure ist ein glättender, straffender Anti-Aging-Wirkstoff, der die Spannkraft und Elastizität der Haut bewahrt. Sie kann pur - als Gel verarbeitet - oder als Wirkstoffserum in Kombination mit weiteren Wirkstoffen verwendet werden. Genauso findet sie ihren Einsatz aber in Gesichtscremen, Augen-Roll-ons, Hydrodispersionsgels, Augen-Gel (...).

 

Wie funktioniert Hyaluronsäure hochmolekular?

Die verarbeitete hochmolekulare Hyaluronsäure legt sich als dünner Film auf die Haut. Sie bindet Feuchtigkeit in der Oberhaut (Stratum Corneum), verhindert das zu schnelle Abdampfen hauteigenen Wassers und wirkt dadurch als Moisturizer. Die gebundene Feuchtigkeit gibt sie nur nach und nach, über mehrere Stunden hinweg, ab. Durch diese schrittweise Verdunstung und der dadurch bedingten leichten Straffung des Gelfilms auf der Haut, ergibt sich die optisch hautstraffende, glättende Wirkung. Extrem trockene und barrierergestörte Haut profitiert besonders von der Anwendung der Hyaluronsäure.

 

Wie funktioniert Hyaluronsäure niedermolekular?

Die niedermolekulare Hyaluronsäure dringt aufgrund ihrer kleineren Mokeküle tiefer in die Haut ein und bildet somit auch keinen Film auf der Haut". Einen "straffender Soforteffekt", wie dies bei der hochmolekularen Hyaluruonsäure der Fall ist, gibt es hier nicht, dafür arbeitet sie in den tieferen Hautschichten aber "längerfristig". 

 

Zusammenfassend kann man also sagen:

Hochmolekulare Hyaluronsäure dringt nur oberflächlich in die Haut ein, es bildet sich ein leichter Film auf der Haut. Die Wirkung ist rasch zu sehen, da es aufgrund seiner Eigenschaften einen straffenden, glättenden Effekt auf der Haut gibt. Auch das Hautgefühl ist unmittelbar straffer und praller. Der straffende Effekt ist aber nur temporär.

Die niedermolekulare Hyaluronsäure dringt aufgrund ihrer geringeren Molekülgröße tiefer in die Haut ein. Sie bildet keinen Film auf der Haut und es gibt keinen Soforteffekt. Sie wirkt dafür jedoch längerfristig. Beide Hyaluronsäuren können auch miteinander verarbeitet werden.

 

Welche Hydrolatgrundlage ihr für die Herstellung eures Gels verwendet, ist natürlich Geschmacksache. Gut geeignet sind etwa Rosen-, Lavendel-, Neroli-, Weihrauch- oder auch Bergamotteminzehydrolat.

 

Hautpflegende ätherische Öle ergänzen die Wirkung des Hyaluron-Gels. Rose, Rosengeranie, Lavendel, Ho-Blatt, Linaloeholz, Weihrauch arabisch, Karottensamen, Benzoe Siam, Bergamotteminze, Manuka, Atlaszeder sind eine mögliche Auswahl.  

 

Viel Spaß mit unserem Rezept #24!

 

Alles Liebe aus der KuG-RÜHRKÜCHE!

 

 



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