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SONNENSCHUTZ-LOTION LSF 15

Mineralischer Sonnenschutz für die Haut

Kann man Sonnencreme selbst herstellen?

Das Rühren von funktionierender, also lückenlos hautschützender Sonnenkosmetik gehört tatsächlich zu den etwas aufwändigeren Dingen. Manche bezeichnen es sogar als die Königsdisziplin in der DIY-Rührküche. Mit ein wenig Know-How und guten Rohstoffen ist es allerdings schon möglich, seinen eigenen DIY­-Sonnenschutz herzustellen.
 

Wie ist das eigentlich mit dem Lichtschutzfaktor?

Die individuelle Eigenschutzzeit mal den verwendeten Lichtschutzfaktor ergibt die theoretische Länge, die man in der Sonne verbringen kann. Diese maximale Schutzzeit sollte aber keinesfalls in vollem Umfang ausgeschöpft werden. Als sinnvoller Richtwert gilt, dass nur gut die Hälfte (ca. 60%) dieser Zeit "ausgenutzt" werden sollte.

Ein erneutes Eincremen verlängert den Schutz klarerweise nicht, - ist jedoch zwischendurch unbedingt immer wieder einmal notwendig. Durch Schwitzen, Plantschen im Wasser, Abrieb durch Kleidung (...) verringert sich die Wirkung einer Sonnenschutzcreme natürlich über den Tag.

Der LSF muss natürlich individuell ausgesucht werden. "Umso höher, desto besser!" - ist dabei jedoch nicht automatisch immer richtig. Ein ansteigender LSF erhöht den Schutz nämlich nicht linear. Das heißt, bei einem LSF von 15 werden beispielsweise 93,3 % der UV-B-Strahlen absorbiert. Bei einem LSF von 30 sind es 96,70 %.
Wählt man LSF 50 werden 98 % abgeblockt. Man sieht hier deutlich, dass der jeweilige Unterschied der abgeblockten Strahlung relativ "gering" ist. 

Worauf kommt´s an?

Wie eingangs erwähnt, sollte die Herstellung von Sonnenschutz-Produkten gewissenhaft durchgeführt werden und setzt etwas Erfahrung im Herstellen von Emulsionen voraus. Die Herausforderung liegt darin, die mineralischen Sonnenschutzfilter gleichmäßig im Produkt zu verteilen. Ist dies nämlich nicht der Fall, kann es sein, dass der Filter beim Auftrag auf die Haut nicht überall hinkommt. - Und das bedeutet wiederum Sonnenbrand an genau diesen Stellen.

Wichtig ist also, dass das SunZinc wirklich gut in der Fettphase dispergiert wird, hochtourig emulgiert wird und hochspreitende Öle bzw. Substanzen (zB. Kokosöl, Squalan) verwendet werden. Zudem greifen wir zu Zitronensäureester, - es fungiert hier als eine Art Dispergierhilfe für das SunZinc bzw. als Spreithilfsmittel für unsere Sonnenschutz-Formulierung. Seidenpulver hat eine zusätzliche UV-reflektierende Wirkung.

Wichtig ist auch, dass Zinkoxid basisch ist. Man braucht also einen Konservierer, der im basischen Bereich arbeitet (zB. Biokons). Der pH-Wert muss zwischen 7,2 und 7,8 eingestellt werden, damit das SunZinc im Produkt stabil bleibt.

PS. Unter den Rezepten gibt es auch einen Sun-Stick. Der ist in der Herstellung super einfach und aufgrund seiner kompakten Größe praktisch für unterwegs.

Hier geht´s zum Rezept

In diesem Sinne, ran an die Rührgläser und einfach ausprobieren. :-) Unser Rezept findest du unten als kostenlosen Download! 

Einfach mit der rechten Maustaste draufklicken und abspeichern.

Sonnige Grüße aus der KuG-Rührküche!