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Kuz-Kuz-9-Kräutersirup

Die Kraft von 9 Kräutern

Kuz-Kuz-9-Kräutersirup

Sirup herstellen

Für die Herstellung eines Sirups werden in der Volksheilkunde die Kräuter in Wasser aufgekocht. Anschließend lässt man sie ziehen (am besten über Nacht) und seiht das Kräuter-Wasser-Gemisch sauber ab.

Zum Haltbarmachen kocht man das ganze dann mit Zucker ein. Unser "Kuz-Kuz-9-Kräutersirup" enthält, wie der Name schon sagt, neun verschiedene Kräuter. Du kannst aber auch andere Kräuter für diesen Sirup sammeln. Das Wunderbare an der Volksheilkunde ist, die individuelle Art sie zu verarbeiten bzw. anzuwenden.

Arbeite mit frischen oder getrockneten Pflanzen, je nachdem was dir zur Verfügung steht. Vielleicht sogar mit solchen, die du rund ums Haus hast. Die Zutaten von deinem persönlichen KRÄUTERTRANK oder KRÄUTERSIRUP können jedes Mal ein wenig anders ausfallen, - je nachdem was gerade so wächst. - Und so schmeckt er auch jedes mal ein wenig anders.

 

Kuz-Kuz-Teemischung

Da wir nicht immer über frische Kräuter verfügen, greifen wir bei diesem Rezept auf unser hauseigene, selbst abgefüllte BIO-Kuz-Kuz Kräutermischung zurück. Sie kann für Tee, Tinktur oder eben Sirup verwendet werden.

Dabei unterstützen uns die enthaltenen Kräuter bei Erkältungskrankheiten, ersten Grippeanzeichen, Husten, Bronchitits und in der Rekonvaleszenz. Auch zur Unterstützung des Immunsystems kann er eingenommen werden.

 

 

Wie macht man den Sirup nun genau?

Für die Herstellung des Sirups übergießt du unsere BIO-Kuz-Kuz-Kräutermischung mit sprudelnd heißem Wasser, so dass alles gut bedeckt ist. Anschließend 5 Minuten wallend kochend lassen, - Deckel nicht vergessen! Dieses Gemisch lässt man nun über Nacht ziehen. Nächsten Tag sauber abfiltern.

Je nach abgeseihter Menge nimmst du nun circa im Verhältnis 1:1 Bio Rohrohrzucker dazu. Zum Beispiel: 1 Liter Kuz-Kuz-Tee = 1 kg Zucker.

Das ganze wird nun bei geringer Hitze so lange eingekocht, bis ein dickflüssiger Sirup entsteht. Als Probe kann immer wieder einmal eine kleine Menge auf einen Löffel gegeben werden. Nach dem Abkühlen auf den Löffel merkt man gleich, ob der Sirup schon dickflüssig genug ist.

 

Besser kleine Flaschen verwenden

Ist eine sirupartige Konsistenz erreicht, füllt man den fertigen "Kuz-Kuz-9-Kräutersirup" noch heiß in saubere Flaschen. Sehr gut eignen sich hierzu unsere MEPLAT-FLASCHEN mit einem Inhaltsvermögen von 100 ml. Auch in der BRAUNGLAS-Family haben wir 100 ml Flaschen. Wenn du lieber einen weiten Flaschenhals bevorzugst, schau dir gerne unsere ALCOA-FLASCHEN an. Da gibt es sogar Verschlüsse mit Gießring dazu. Wir haben sie in den Größen 100 ml, 250ml und 500 ml. 

Generell macht es Sinn, den Sirup in mehrere kleine Flaschen abzufüllen, denn nach dem Öffnen sollte er im Kühlschrank gelagert und zeitnah aufgebraucht werden. Die ungeöffneten Flaschen halten sich ca. 1 Jahr und können kellerkalt gelagert werden.

 

 

Welche Kräuter sind enthalten?

 

Engelwurz:

Die Engelhalfte „Angelika“ hilft uns aufzurichten, zu stärken und die Magen- sowie Darmschleimhaut zu regenerieren. Sie wirkt auswurffördernd und harntreibend. Sie reinigt unser Blut uns schützt uns vor Ansteckungskrankheiten. Vorbeugend dazu ein Stück Wurzel kauen, würde schon sehr hilfreich sein. (Höhere Dosen der Engelwurz können phototoxisch wirken und die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht erhöhen! Es wird empfohlen, deine Tagesdosis von 4g getrockneter Wurzel nicht zu überschreiten).

Kamille:

Schon alleine die Dämpfe der Kamille wirken entzündungshemmend. Vor allem der Atemwege und auch in der Hautpflege. Auch eine Inhalation mit Kamillentee wäre hier ein idealer Weg, um Hustenreiz und Entzündungen der Bronchien zu lindern. (Achtung: bei Korbblütler-Allergie!)

Lungenkraut:

Rosarot & Violettblau sind die Blüten, die schon im zeitigen Frühjahr ihre Köpfe den ersten Sonnenstrahlen entgegenstrecken. Die Signaturenlehre deutet die behaarten Blätter (Fam. Der Borretschgewächse) als Synonym für die Flimmerhärchen in unserer Lunge, die weißen Flecken sollen unseren Lungenbläschen ähnlich sein oder auch für eine „tuberkulöse Lunge“stehen. Das Lungenkraut (die Pulmonaria) wird bereits zu Zeiten des Paracelsus und der Hildegard von Bingen bei Husten, Tuberkulose, Lungenkatarrhen, … verwendet. Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Saponine, Gerbstoffe, Vitamin C, Mineralstoffe, Kieselsäure.

Spitzwegerich:

Der Inhaltsstoff Aucubin im Spitzwegerich gilt als pflanzliches Antibiotikum, das hervorragend im Bereich der Atemwege, Bronchien und HNO-Bereich seine Wirkung entfaltet. Er wirkt sanft hustenreizlindern, entzündungshemmend, abschwellend und schleimlösend. Auch bei Reizhusten und Halsschmerzen ist er das Mittel der Wahl.

Huflattich:

Die gelbe Sonne, die noch vor ihren Blättern aus dem Erdreich strahlt, sieht man häufig auch auf Schutthalden oder Wegrändern. Der Huflattich zeigt uns so ein Zeichen von Dynamik und Lebenswillen. Bei krampfartigen Husten, Lungenleiden, Heiserkeit gehört sie in jede Husten-TeeMischung. (wegen der umstrittenen Pyrrolizidin-Alkaloide soll Huflattich nur in geringen Dosen eingenommen werden, da aber der Huflattich nur ganz kurz im zeitigen Frühjahr blüht, ist es von der Natur aus eigentlich auch so vorgesehen)

Süßholzwurzel:

Die Süßholzwurzel hilft gegen Husten, Magengeschwüre und Kopfschmerzen und stärkt außerdem niedrigen Blutdruck. Mit seiner blutreinigenden Fähigkeit ist das Süßholz auch ein wertvoller Begleiter bei Schlankheitskuren oder gegen rheumatische Beschwerden.

Schafgarbe:

Die mit den tausend Blüten heißt übersetzt die Schafgarbe und ist wohl eine unserer wichtigsten heimischen Heilpflanzen. Durch ihre Bitterstoffe und ätherischen Öle ist sie eine starke Begleiterin bei allen grippalen Infekten sowie auch Entzündungen im Körper. Unübertrefflich auch bei schlecht heilenden Wunden. Ein starker Tee der Schafgarbe kann (lauwarm) für Sitzbäder bei Hämorrhoiden angewendet werden. (Achtung auch hier bei Korbblütler-Allergie!) Auch für die Schleimhäute und den entzündeten Rachenraum hilft uns die Ringelblume, die wir vorwiegend als Heilpflanze in Bereichen der Wundheilung kennen.

Quendel:

Dort, wo festsitzender Schleim gelöst werden soll, ist der Quendel zur Stelle. Der Quendel - der wilde Bruder des Thymian - beruhigt, entspannt, stärk und unterstützt einen tiefen, erholsamen Schlaf. Auch bei Kopfschmerzen und Erkältungen tut uns der Quendel – und auch sein Duft – sehr gut. Nach langer Krankheit (Rekonvaleszenz) wirkt der Thymian stärkend und aufrichtend und gibt wieder Lebensfreude. Hilfreich können hierzu auch Thymianbäder sein.

 

Zum Rezept

Hier geht es nun zum genauen Rezept! Zum kostenlosen Download einfach mit der rechten Maustaste draufklicken und abspeichern. Viel Spaß beim Ausprobieren!